Dienstag, 12. Februar 2008

light up my day

seit einiger zeit habe ich mehr oder weniger regen emailkontakt mit einem menschen, der scheinbar den lieben langen tag kaum was anderes zu tun hat, als sich (und damit auch mir) mit lustigen und netten emails die zeit zu vertreiben.
kaum ein tag vergeht mittlerweile, der nicht mit einer email seinerseits beginnt. zumindest montags bis donnerstags (meine arbeitstage).
fast schon ein ritual, dass ich morgens das outlook öffne und eine oder mehrere mails von ihm aufblitzen.
ich muß aufpassen, mich nicht zu sehr daran zu gewöhnen, denn schließlich - so wurde ich heute ermahnt - bin ich ja zum arbeiten da, jawohl!
nun ist es mittlerweile ja schon mehrmals vorgekommen (wie bereits erwähnt), dass ich vor meinem pc saß und mir das lachen kaum mehr verkneifen konnte.
mein chef sitzt mir dann mit gerunzelter stirn und einem blick - als würde er zunehmend an meinem verstand zweifeln - gegenüber und fragt mittlerweile schon gar nicht mehr was los ist. vermutlich muß ich bald mal einen drogentest über mich ergehen lassen....
wie gesagt, nur schwer zu erklären, warum ich lache, da ja das problem besteht, dass besagte emails nur für mich bestimmt sind und besser der allgemeinheit nicht zugänglich gemacht werden sollten. (mein chef könnte vermutlich bei der einen oder anderen mail nicht unbedingt lachen)

trotzdem, ich muß schon zugeben, ich freue mich über jede mail die kommt, ist es doch eine willkommene abwechslung in all den anderen - dienstlichen - emails die ich sonst so bekomme.

nicht mißverstehen, hier geht es nicht um "mehr".
vielleicht ist es einfach nur nett, schön und äußerst liebenswert.....morgens schon zu wissen, dass jemand an mich gedacht hat!
darf auch mal sein, finde ich.....

also, an dieser stelle - auch wenn es letztlich ungehört bleiben wird - ein herzliches danke für eine weitere farbe, die mein leben ein klein wenig bunter macht!
light up my day!

Donnerstag, 7. Februar 2008

leben in der steinzeit

ich weiß ja, dass frau sich mit so manchem abfinden muß, verstehen muß und viel, viel geduld aufzubringen hat.
trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb gibt es auch natürliche grenzen.

gestern wurde mir mal wieder allzu sehr bewußt, wie wenig in den köpfen einiger männer der begriff emanzipation und das, was gemeinhin damit verbunden wird, verankert zu sein scheint.
und nicht nur emanzipation scheint für viele männer ein fremdwort zu sein, denn mit dieser tatsache ließe es sich ja vielleicht noch leben.

ich hatte gestern lange zeit darüber nachzudenken und der einzige gedanke, der mir zur situation mancher männer noch einfiel war:
vielleicht sollte man aufhören damit, kindern – im speziellen männlichen kindern – die auf die welt kommen, überflüssige dinge wie schnuller, stofftiere oder der gleichen zur geburt als nettes beiwerk ins bett zu legen.
vielleicht wäre die idee viel sinnvoller, gleich zu beginn anzufangen kleine holzkeulen mit ins bettchen zu legen – zur frühen übung und gewöhnung…..
denn eines ist doch klar, daran hat sich bis heute kaum etwas verändert.


könnten männer wie sie wollten, würden sie jeden morgen, holzkeulenschwingend wahllos hinter dem objekt ihrer begierde her laufen, es packen und in die nächstbeste höhle zerren. sollte besagtes objekt nicht willig sein und freiwillig zu diensten stehen, käme dann ja die von geburt an erprobte und nützliche holzkeule zum einsatz. praktisch!
ja, so einfach ist das, warum wollen wir frauen das nur nicht verstehen?
und wie schön wäre doch die welt endlich wieder für männer von heute, endlich stimmt die these wieder: ein nein, ist kein nein, sondern ein klares ja, man(n) muß nur holzkeulenargumentativ tätig werden.

ich persönlich würde allerdings von der gabe einer holzkeule absehen…..zu groß wäre die gefahr, dass ich mir selbige schnappen würde und
dem nächstbesten der versucht mal wieder seinen willen durchzusetzen und ein nein nicht akzeptieren kann, der glaubt sein wohl und wehe wäre nabel der welt und dabei null peilt, was um ihn herum tatsächlich passiert,
schlicht über die rübe ziehe,
dann wär ruhe und keine frage blieb offen!

Dienstag, 5. Februar 2008

e-mail für dich

ist schon ziemlich doof
wenn man vor dem bildschirm sitzt, der kollege kommt und eine bitte äußert,
frau sich umdreht und antworten will
und nichts anderes passiert, außer unkontrollierbares gelächter ohne passende erklärung.
wenn dann das gelächter über fünf minuten anhält und man nach wie vor keine erklärung parat hat, der kollege aber nach wie vor seine bitte loswerden und vor allem erledigt haben will, ist das ein wenig blöd und ziemlich peinlich.
aber zu ändern war´s nicht.

und das alles nur wegen einer e-mail.
über die ich mich tierisch gefreut habe und auch jetzt noch lachen kann.
ja, manchmal sind es die kleinen dinge....die ganz groß sind!

Montag, 4. Februar 2008

null null 7

gut war´s.
sensationell könnte man sagen.
nein, mr. bond hätte es nicht besser machen können, weder die (das) nullen, noch alles andere
und wenn jetzt noch mehr attribute verlangt werden, dann bitte zusätzlichen antrag stellen....
erneutes suchtpotential droht und ich mache mir gedanken darüber ob mir das gefällt.

aber ich glaube: JAAAAAAA

stellt sich nur noch die frage.....ist das jetzt teil des neuen vertrags?
wenn ja.....ich unterschreib sofort, blanko, wenn´s sein muß.
nein, nicht nur deshalb, ja, auch schon, aber eben nicht nur.

und ja es stimmt, diesen augenblick, hätte ich für nichts in der welt verpassen geschweige denn tauschen wollen. wir wissen alle: genau für diese momente lebe ich....

im übrigen, sei fairerweise angemerkt, wir sind quasi quitt, dennoch,
ich bin gerne bereit und geneigt, heute morgen getätigtes angebot anzunehmen.....ja, spätestens jetzt monsieur könnte es sein, dass sie anfangen zu bereuen, dass ihre vergangenheit sie zu dem gemacht hat, was sie heute sind.
und bitte, ja, bleiben sie, wie sie sind, was sie sind!

und für alle die jetzt bereits angefangen haben den antrag für meine entmündigung auszufüllen.
nein, ich bin nicht schizophren.

nein,
nur glücklich, das aber dafür so richtig!



Samstag, 26. Januar 2008

ich glaube es sind.....

ich habe da so eine ahnung.....
vermutlich hätte ich nie anfangen sollen meine kinder zu duschen!
jetzt haben wir die bescherung!


warum?
schlicht weil die wesensveränderung nun kaum mehr zu übersehen ist.
sie fressen mir buchstäblich die haare vom kopf
werden zunehmend frecher und aufmüpfiger
sind in ihrer lebhaftigkeit kaum zu bändigen und passt man im falschen moment nicht auf, können sie in nur sekundenbruchteilen die halbe wohnung auseinandernehmen.
und, geneigter leser, glaube mir, ich könnte mit dieser aufzählung noch stundenlang fortfahren, wäre es letztlich nicht zu grausam genau das zu tun!


was sagt uns das alles?
ja, es muß so sein, ich kann mich nicht täuschen!
dabei war ich immer vorsichtig,
nie haben sie nach mitternacht zu essen bekommen,
gut, das mit dem sonnenlicht ist dann schon etwas schwieriger
und wirklich problematisch wurde es beim duschen.
und genau damit hat wohl alles angefangen.


nein, es läßt sich nicht leugnen, in meinem haus leben definitiv zwei






Gremlins,......dabei waren sie doch mal so süß!

Donnerstag, 24. Januar 2008

think pink - frommer wunsch vorm herrn!

nicht zuviel denken, diesen ratschlag hab ich innerhalb 48 stunden nun schon zum zweiten mal gehört und wenn ich ehrlich bin, hör ich ihn ja immer wieder.

aber was nutzt es, wenn das hirn nicht das macht, was ich mir wünsche?
ist ja nun nicht so, dass es mir sonderlich spaß machen würde, mir über dinge den kopf zu zerbrechen, dir mein hirn zum schwirren und mein herz in kleine verzweiflungssprünge versetzt.


irgendwie nimmt mein sicherheitsbedürfnis im moment ein wenig überhand, wohingegen mein sicherheitsgefühl rapide abgenommen hat.
klar, sicher ist nix in diesem leben, soviel war mir auch bekannt. aber kann ich mich nur zu gut erinnern, dass ich mich meiner und meiner position schon mal ein klein wenig sicherer gefühlt habe.

die frage danach ob es tatsächlich begründeten anlaß dafür gibt, kann ich weder eindeutig mit ja, noch mit nein beantworten. nur dieses ungute gefühl bleibt eben permanent haften wie wochenalte gummibären in den zähnen.
reduziert sich letztlich doch alles darauf, dass was ich höre, was man(n) mir sagt, nicht nur glauben, sondern allem voran auch wieder fühlen zu können.
und sind wir ehrlich, mehr als bemühen, entgegenzukommen, nett zu sein, versuchen verständnis aufzubringen – für dinge die mir schlicht fremd sind – kann ich nunmal nicht. auch ich bin bekanntermaßen nur ein mensch und recht fehlerbehaftet - allem voran in sachen emotionen.
wünschte ich doch nichts mehr als das genießen zu können, was ich habe – mal wieder, ohne wenn und aber – aber es mißlingt mehr und mehr und reduziert sich letztlich, je mehr ich darüber nachdenke auf die nackten, harten fakten, und die liebe freunde, glaubt mir, möchte ich lieber nicht unbedingt noch näher beleuchten.

und es ist wie verhext – je mehr ich versuche zu verstehen, zu akzeptieren, geduld aufzubringen um so mehr mißlingt es mir. spätestens nach ein paar tagen beschleicht mich der gedanke und die frage: „wofür? wird das irgendetwas ändern, oder wird es nicht lediglich dazu führen, dass am ende alles so bleibt wie es ist, weil ich meinen mund gehalten und es hingenommen habe“ (im übrigen eine unangenehme vorstellung)

vielleicht aber, ist es ja alles ganz anders, vielleicht bin ich ja diejenige, die völlig falsch tickt und einer dringenden grundsanierung bedürfte. vielleicht sind meine erwartungen so völlig hoch und aus der luft gegriffen, dass nur zu verständlich ist, dass keinerlei reaktion darauf erfolgt.
manchmal wünschte ich mir tatsächlich, es wäre so. nicht weil ich so gerne und unbedingt die schuld bei mir sehen würde – vielmehr deshalb, weil ich dann vielleicht in der lage wäre etwas zu tun.
nun, kann ich nur abwarten, mir gelegentlich den mund fusselig reden, hoffen und beten, dass das was ich sage gehör und verständnis findet, mit dem wunsch auf veränderung einschlafen und morgens auf´s neue die hoffnung suchen, dass dieser tag anders sein wird.

und das für mich paradoxe an der sache ist, dass ich in diesem schlamassel nicht stecke, weil ich nicht genug liebe…..sondern langsam glaube, weil ich zu sehr liebe. eine portion davon weniger….
….vielleicht wäre es mir dann egal.

Freitag, 11. Januar 2008

unbekannt - interessant

darauf aufmerksam gemacht, dass es vielleicht einmal wieder zeit wäre, ein paar worte zu hinterlassen habe ich mir gedanken darüber gemacht, dass die zeitintervalle immer größer werden, da ich das bedürfnis habe mich zu äußern.

sicherlich, es ist auch eine zeitfrage. zwischen tür und angel schreibt man wohl nicht was passiert und was einen bewegt.
aber ich denke auch, wenn etwas bewegend genug erscheint, dann findet sich wohl auch die zeit.

zeit alleine ist es dann vermutlich nicht, die fehlt. ein teil dessen sind wohl auch die veränderungen die bewirken, dass ich nicht mehr so oft die virtuelle variante wähle. das direkte gespräch ist es, dass es ausmacht. und die unbekannte, neue ruhe, die es bewirkt.

nicht, dass nicht genug passieren würde um mich herum, in meinem leben. gesprächsstoff genug, so viel ist sicher. aber gewählt wird dann eine andere, direktere plattform.
ob ich wohl langsam der virtuellen welt entwachse?

fest steht, ich kann im moment nicht klagen.
bin froh, dass die arbeit wieder begonnen hat und fühle mich wohl damit. auch wenn ich streß für zwei in meinem job zu verzeichnen habe, so ist es doch ein wohliger, angenehmer streß. der streß etwas sinnvolles, richtiges zu tun und dabei die anerkennung zu bekommen die mir zusteht.
ein gutes gefühl nach und nach alles wieder auf die reihe zu bekommen, organisatorische dinge wieder im griff zu haben und mehr und mehr den blick für´s wesentliche wieder zu gewinnen.

wünschenswert wäre nur, wenn sich das auch auf alle bereiche meines lebens übertragen ließe.
sicher bin ich mir noch nicht ganz, ob es wahr ist, oder ob es an einer simplen resignation liegen könnte.

es wird sich zeigen müssen, ob es bleibt wie es ist oder nur ein vorübergehender zustand sein wird.....ein trugbild, dass beim nächsten kleinen sturm zusammenfällt wie ein kartenhaus.

noch unbekannt, aber durchaus interessant.